Unoriginelle Spammer
Neuerdings schaffen es immer wieder E-Mails durch den Google-Spamfilter. Allen ist gemein, dass sie einen sehr "technischen" Eindruck machen und davor warnen, dass der Speicherstand kritisch ist und Datenverluste drohen. Klickt man auf einen der Buttons, bieten sich einem mannigfaltige Möglichkeiten von Preisgabe irgendwelcher Zugangsdaten (z. B. Facebook) bis hin zu Schadsoftware.
Alle diese Spam-Mails haben ebenfalls die erstaunliche Gemeinsamkeit, dass sie erst einmal überhaupt nicht so tun, als würden sie von einem bestimmten Absender wie Cloud-Diensten oder Social-Media-Plattformen stammen. Sie sind ganz allgemein gehalten und warnen vor einem möglichen Datenverlust. Wo und warum, steht da nicht. "Sie werden Ihre Daten verlieren!" - "Warum?" – "Sagen wir nicht." – "Aber bei welchem Anbieter denn?" – "Das müssen Sie selber herausfinden." – "Und was geschieht dann?" – "Schon bald werden Sie es erfahren, geben Sie nur ihre Zugangsdaten ein."
Man kommt sich vor wie Josef K., der in Franz Kafkas Roman überhaupt keine Ahnung hat, warum ihm der Prozess gemacht wird. Ein schräges Buch.




Alle diese Spam-Mails haben ebenfalls die erstaunliche Gemeinsamkeit, dass sie erst einmal überhaupt nicht so tun, als würden sie von einem bestimmten Absender wie Cloud-Diensten oder Social-Media-Plattformen stammen. Sie sind ganz allgemein gehalten und warnen vor einem möglichen Datenverlust. Wo und warum, steht da nicht. "Sie werden Ihre Daten verlieren!" - "Warum?" – "Sagen wir nicht." – "Aber bei welchem Anbieter denn?" – "Das müssen Sie selber herausfinden." – "Und was geschieht dann?" – "Schon bald werden Sie es erfahren, geben Sie nur ihre Zugangsdaten ein."
Man kommt sich vor wie Josef K., der in Franz Kafkas Roman überhaupt keine Ahnung hat, warum ihm der Prozess gemacht wird. Ein schräges Buch.

















